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45 Schwimmerinnen und
Schwimmer des DSW 1912 Darmstadt erhielten insgesamt 293 Berufungen
in Deutsche Nationalmannschaften.
Bei den Olympischen Spielen
1956 in Melbourne gehörten Ingrid Künzel und Hans Köhler
der gesamtdeutschen Mannschaft an. 1960 waren Uwe Jacobsen und Hans-Joachim
Klein in Rom dabei und 1964 standen mit Traudi Beierlein, Uwe Jacobsen
und Hans-Joachim Klein sogar drei DSW-Schwimmer in der gesamtdeutschen
Olympiamannschaft in Tokio. Heike Hustede und Werner Freitag waren
1968 in Mexico-City im Olympiaaufgebot, während Heike Hustede-Nagel
und Andreas Weber 1972 die deutschen Farben bei den Olympischen
Spielen in München vertraten. Peter Lang war 1984 Olympiateilnehmer
in Los Angeles, während ihm, genau wie Thomas Lebherz, 1980
die Olympiateilnahme in Moskau durch den bundesdeutschen Boykott
versagt blieb.
Uta Schütz war 1973
Teilnehmerin an den ersten Schwimm-Weltmeisterschaften in Belgrad.
1975 stand Angela Steinbach in Cali (Kolumbien) im deutschen WM-Aufgebot.
Thomas Lebherz und Hans Pfeffer nahmen 1978 an den Weltmeisterschaften
in Berlin teil und Peter Lang war 1982 Teilnehmer an den vierten
Weltmeisterschaften im Guayaquli (Ecuador). André Schadt
gewann 1986 bei den Weltmeisterschaften in Madrid, an denen auch
Thomas Lebherz teilnahm, Silber mit der 4x100 m-Lagenstaffel des
Deutschen Schwimm-Verbandes(DSV).
Mit drei Silbermedaillen
in den gesamtdeutschen Staffeln über 4x100 und 4x200 m-Freistil
und 4x100 m Lagen und einer Bronzemedaille über 100 m Freistil
war Hans-Joachim Klein Europas erfolgreichster Schwimmer der Olympischen
Spiele 1964 in Tokio. Uwe Jacobsen kehrte mit einer Silbermedaille
über 4x100 m-Freistil aus Japan zurück und war als zweitbester
Darmstädter immerhin Achter im olympischen Finale über
100 m Freistil.
Hans-Joachim Klein schwamm
während seiner sportlichen Laufbahn Weltrekorde über 200
m Freistil und 200 Yards Freistil.
Am 12. Juli 1991 stellte
der DSW 1912 vor heimischer Kulisse im clubeigenen 50 m-Freibad
in Darmstadt einen Weltrekord über 100x100 m Freistil auf.
Die Zeit von 1 Stunde 42 Minuten und 28,6 Sekunden hatte lange Bestand
im Guiness-Buch der Rekorde.
Heike Hustede gewann
1968 in Mexico mit der 4x100 m-Lagenstaffel als Schmetterlingsschwimmerin
die Bronzemedaille. Schon 1966 sorgte sie im holländischen
Utrecht mit ihrer Silbermedaille über 100 m Schmetterling für
die einzige Medaille des DSV. Bronze gabs für sie noch einmal
1970 bei den Europameisterschaften in Barcelona, als sie im Alter
von 24 Jahren mit der bundesdeutschen Lagenstaffel Dritte wurde.
1974 gehörten Uta
Schütz und Angela Steinbach zum DSV-Aufgebot bei den Europameisterschaften
in Wien und 1981 waren Peter Lang und Thomas Lebherz EM-Teilnehmer
im jugoslawischen Split.
1985 wurde Thomas Lebherz
in Sofia (Bulgarien) als Rückenschwimmer mit der 4x100 m-Lagenstaffel
Europameister, was auch André Schadt mit der 4x100 m-Freistilstaffel
gelang. 1989 wiederholte André Schadt in Bonn diesen Erfolg
noch einmal.
Thomas Lebherz, der acht
Deutsche Rekorde über 200 m Rücken erzielte und mit 170
(!) Jahrgangsrekorden erfolgreichster deutscher Jugendschwimmer
aller Zeiten ist, vertrat die deutschen Farben 29mal, davon 20mal
in der A-und B-Nationalmannschaft. Bei den Jugend-Europameisterschaften
in Oslo erkämpfte er sich gegen zwei Jahre ältere Konkurrenten
zwei Bronzemedaillen im 100- und 200 m-Rückenschwimmen. 1978
in Florenz war er mit mehreren Silber- und Bronzemedaillen erfolgreichster
deutscher Teilnehmer der Jugend-EM. Hans-Joachim Klein war von 1958
bis 1966 21mal Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, je 16mal
vertraten Ingrid Künzel (1954-1960) und Uwe Jacobsen (1959-1966)
die deutschen Farben. 15mal gehörte Traudi Beierlein (1960-1965)
und 14mal Heike Hustede-Nagel (1968-1972) der Nationalmannschaft
an. Je zwölfmal vertraten Hans Köhler (1954-1957), Peter
Lang (1980-1985) und André Schadt (1983-1991) die deutschen
Farben, während Anke Janssen von 1981 bis 1985 elfmal für
den DSV im Einsatz war.
Immerhin acht Einsätze
in der National- und Jugend-Nationalmannschaft hatten Friedel Berges
(1924-1929), Werner Freitag (1968-1971), Andreas Weber (1968-1975),
Robert Tentscher (1970-1976), Michael Dettelbacher (1974-1978),
Marc Vaupel (1978-1983) und Katja Kumpf (1981-1985).
Vaupel war 1978 Teilnehmer
an den Jugend-Europameisterschaften in Florenz, Katja Kumpf gewann
bei den Jugend-Europameisterschaften 1982 in Innsbruck und 1983
in Mulhouse/Frankreich je eine Bronzemedaille.
1962 wurde der DSW 1912
Darmstadt anläßlich seines 50jährigen Bestehens
als erster deutscher Sportverein vom Bundespräsidenten der
Bundesrepublik Deutschland mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet,
nachdem diese höchste Ehrung im deutschen Sport vorher nur
Einzelsportlern und Nationalmannschaften zuteil wurde.
1977, 1982 und 2000 zeichnete
der Deutsche Schwimm-Verband den DSW 1912 für die erfolgreichste
Jugendarbeit aus.
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